Angela H. Fischer

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Brennende Geduld

Eine Hommage von Antonio Skarmeta an Pablo Neruda.

In seinem Refugium auf Isla Negra ist Pablo Neruda der einzige Kunde des Briefträgers Mario Jiménez: Er ist nämlich der einzige, der Briefe bekommt, weil er ein Dichter ist und lesen und schreiben kann.
Wozu ist Poesie gut? Mario weiß es: Er ist verliebt, und er ist davon überzeugt, dass er nur mit Poesie an das Ziel seiner Sehnsucht kommen kann. Deshalb erbittet er bei Pablo Neruda ein paar Verse, um seine angebetete Beatrice zu erobern, die Tochter der Wirtin Rosa.
Rosa ist natürlich dagegen: Poesie ist irgendwie verdächtig…

Inszenierung: Marianne de Pury.